Social Media Museum

Die Geschichte von Social Media

Twitter will Geld für API-Zugang

Social Media Timeline

  • Twitter will Geld für API-Zugang

    Nachdem Twitter schon einigen Drittanbieter-Apps ohne Ankündigung den Zugang auf die Twitter-API abgedreht hat und diese daraufhin ihre Dienste einstellen mussten, soll nun der freie Zugriff auf die API von Twitter abgestellt werden. Stattdessen will Twitter sich den Zugang ab 09.Februar 2023 bezahlen lassen. Ein offizieller Preis ist noch nicht kommuniziert worden, aber Elon Musk meint dazu: „Der kostenlose API-Zugang wird von Bot-Betrügern und Meinungsmanipulatoren missbraucht. Nur etwa 100 US-Dollar im Monat für den API-Zugang mit ID-Verifizierung würde die Dinge stark bereinigen.“
    Die Umstellung betrifft Dienste, die über die Twitter-API den Zugang zum Kurznachrichtendienst nutzen: Medien, Analysedienste und Social-Media-Werkzeuge, mit denen Unternehmen automatisch Tweets asusspielen. Auch Login with Twitter, um sich mit den Twitter-Zugangsdaten bei anderen Diensten anzumelden läuft über API.

  • Neues Sperrsystem für Regelbrecher auf TikTok

    Das neue System basiert auf „Strikes“, um Wiederholungstäter in der App auszumerzen, anstatt in jedem einzelnen Fall tätig zu werden.

    „Unsere Analyse hat ergeben, dass fast 90 % der Verstöße durchgängig dieselbe Funktion verwenden und über 75 % wiederholt gegen dieselbe Richtlinienkategorie verstoßen“, so TikTok.

    Um härtere Strafen verhängen zu können und den Nutzern mehr Schutz zu bieten, wird das neue System von TikTok die Nutzer auf der Grundlage ihrer kumulativen Aktionen bestrafen: „Das neue System sieht vor, dass, wenn jemand gegen eine unserer Richtlinien verstößt, der Account einen Strike erhält, wenn der Inhalt entfernt wird. Wenn ein Konto den Schwellenwert von Strikes innerhalb einer Produktfunktion (z.B. Kommentare, LIVE) oder Richtlinie (z.B. Mobbing und Belästigung) erreicht, wird es dauerhaft gesperrt.“

  • Elon Musk stellt Twitter Account auf „privat“

    Nachdem der rechtskonservative Kommentator Miles Cheong behauptet hat, dass private Accounts algorithmusbedingt mehr Likes und Views erhalten – angeblich fünfmal so viele, probiert Elon Musk das kurzerhand aus. Laut Musk hat das Experiment schon dazu geführt, verschiedene Systemprobleme bei Twitter zu identifizieren – immerhin.

  • Bots bei Twitter mit Blauem Haken

    Die Idee der blauen Haken war, sicherzustellen, dass es sich bei den Profilen um echte Menschen handelt – sagte zumindest Elon Musk. Twitter setzt auf die so genannte „Zahlungsverifizierung“, d. h. Bot-Accounts können nicht bezahlen und können sich daher nicht bei Twitter Blue anmelden, oder es ist zu teuer, eine Bot-Armee zu verifizieren. Das hat wohl nicht ganz geklappt, denn: In den letzten Monaten wurden verschiedene Profile, die sich bei Twitter Blue angemeldet haben, als KI-generierte Profilbilder identifiziert. Man kann sich also auf den Blauen Haken nicht verlassen.

  • Snapchat gewinnt User und enttäuscht trotzdem

    Snapchat hat im 4. Quartal 2022 12 Millionen aktive Nutzer hinzugewonnen. Auch die Snapchat+ Abonnements steigen weiter. Der Umsatz des Unternehmens hat allerdings die Marktschätzungen verfehlt, sodass das Gesamtergebnis gemischt ausfällt. Während Indien den Nutzerzuwachs boostet, kommen die meisten Einkünfte aus den USA und Kanada. Insgesamt gibt es also weniger Gewinn pro Nutzer.

  • Artifact

    Instagram-Gründer Kevin Systrom und Mike Krieger launchen „Artefect“, eine neue Social Media App. Der Name kommt von „Artikeln, Fakten und künstlicher Intelligenz“. Die App und soll ein kuratiertes Nachrichtenerlebnis bieten, das auf Ihrem Engagement und den Interessen der Nutzer basiert – das gleiche Maschinelle Lernen wie bei TikTok. Die soziale Komponente ist kleiner und kommt von einem Follower-Feed sowie Messaging.
    Artifact wird bei der Auswahl der Verlage und Inhalte, die es in die App aufnimmt, selektiv vorgehen und Beiträge entfernen, die Fake News verbreiten. Dies könnte als eine Form der Zensur angesehen werden und der App eventuell Probleme bereiten. Wir werden sehen…

  • Partnerschaft zwischen Pinterest und Condé Nast Entertainment

    Pinterest geht eine globale Content-Partnerschaft mit Vogue und Architectural Digest ein, zwei der bekanntesten Marken von CNE. Die Partnerschaft umfasst über 160 exklusive Videos zu wichtigen saisonalen Ereignissen auf Pinterest, z.B. der Hochzeitssaison, Schulbeginn, Sommer und Fashion. Condé Nast ist einer der größten und am längsten vertretenen Content-Publisher auf Pinterest. investiert in die Entwicklung von Original-Inhalten, um den über 400 Millionen monatlich aktiven Nutzer*innen interessante Ideen zu bieten. 

  • Top 50 Websites nach Traffic

    Top 50 websites 2023 (by web traffic)

  • Snapchat im Visier der Drogenfahndung

    In den USA häufen sich die Todesfälle durch den Missbrauch von Fentanyl. Nachdem die Zahl der Drogentoten von 2019 bis 2021 um 109% hochgeschnellt ist und Fentanyl ein Viertel des Gesamtkonsums ausmacht, haben die Behörden das Surfverhalten der Jugendlichen Konsumenten untersucht und festgestellt, dass besonders Snapchat ein beliebter Umschlagplatz für manipulierte Schmerztabletten mit Fenatyl ist: Die Nachrichten dort sind verschlüsselt und verschwinden schnell wieder – die perfekten Eigenschaften für illegale Geschäfte. FBI und Justizministerium ermitteln nun gegen Snapchat.

  • Neues Chaos bei Twitter

    Viele Twitter-User haben einen starken Rückgang des Engagements bemerkt, seit Twitter seinen „Following“-Feed eingeführt und damit begonnen hat, mehr empfohlene Tweets in die Haupt-Timeline seiner Nutzer zu schieben. Warum das so ist, kann auch bei Twitter bisher niemand erklären.
    Außerdem gibt es seit dieser Woche einen neuer Zähler für „verifizierte Ansichten“. Zählt er anscheinend momentan noch alle ansichten eines Tweets, sollen in Zukunft nur noch Ansichten von verifizierten Nutzern gezählt werden – d. h. von Personen, die 8 US-Dollar pro Monat für Twitter Blue bezahlen -, um Spam und Bot-Aktivitäten auszusortieren. Die Idee: Wenn die große Mehrheit der Twitter-Nutzer 8 Dollar pro Monat für die Verifizierung ihrer Konten bezahlt, schwächt dies den Einfluss von Bots, weil Bots nicht zahlen und Bot-Betreiber es sich nicht leisten können, Millionen von gefälschten Accounts zu verifizieren. Der Haken: Die große Mehrheit der Twitter-User zahlt nicht für das blaue Häkchen und wird es wohl auch in Zukunft nicht tun. Nutzen des Zählers dann: nahe null.

  • Gedenken auf TikTok

    TikTok arbeitet mit der Hebrew University of Jerusalem, dem American Jewish Committee Berlin, werk21 Kommunikation sowie Partners Partners & Company zusammen an der Holocaust Gedenk- und Bildungs-Initiative (Shoah Education and Commemoration Initiative) weiter. In mehrteiligen Seminarreihen sind seit Herbst 2021 14 deutsche und internationale Gedenkstätten dabei unterstützt worden, TikTok in ihre Erinnerungsarbeit zu integrieren und so ein noch größeres und diverseres Publikum zu erreichen. Die Initiative wurde mit dem Shimon-Peres-Preis ausgezeichnet.

  • Creator:innen verdienen bei TikTok fast nichts

    Creator:innen produzieren eine Menge Inhalte, und wenn diese ein hohes Engagement erzielen und erhalten können, locken sie zahlende Firmenkunden auf die Social Media Plattformen. Diese sind daher daran interessiert, dass die Creator/innen fleißig ergiebigen Content kreieren. TikTok hatte mit Pulse daher ein Programm gestartet das Werbung und Creator:innen zusammenbringen und den Creator:innen bares Geld für ihren Content bringen sollte – in form von 50% der Werbeeinnahmen. Was nach schnellem Reichtum klingt, klappt allerdings anscheinend nicht: Das Magazin Fortune berichtet, dass die meisten Creator:innen nicht einmal fünf US-Dollar verdienen, als Beispiel nennen sie  unter Anderem Azure MacCannell, die mit ihrem Kanal @livecomposed trotzt 713.000 Follower:innen und 11 Millionen Views allein im Dezember 2022 in den fünf Monaten seit Anmeldung nur 1,85 Dollar erhalten hatte.

  • Trump darf zurück auf Facebook und Instagram

    Das Oversight Board – ein Expertengremium, das als unabhängige Kontrollinstanz für Entscheidungen bei Meta eingerichtet wurde – hatte Meta nach der Sperrung von Donald Trump aufgefordert, strukturiertere Parameter für derartige solche Entscheidungen unnd deren Dauer einzuführen. Meta hatte daraufhin Trumps Sperre auf 2 Jahre festgelegt. Diese sind nun vorbei  und Donald Trump wird damit wieder bei den Apps von Meta zugelassen.

    Mit Blick auf den Präsidentschaftswahlkampf 2024 hat Trumps juristisches Team letzte Woche bereits darauf gedrängt und einen Brief an Meta geschickt, in dem es darum bat, Trump wieder auf den Plattformen des Unternehmens zuzulassen, um ihm ein gleichberechtigtes politisches Mitspracherecht einzuräumen.

  • EU warnt TikTok

    Der regulatorische Druck auf TikTok nimmt weiter zu. Die EU hat die App nun gewarnt, aus der Region verbannt werden könnte, wenn sie sich nicht an die EU-Vorschriften hält. EU-Binnenmarktkommissar Thierry Breton informierte den CEO von TikTok, Shou Zi Chew, dass TikTok bei Inkrafttreten des neuen EU-Digitaldienstegesetzes (DSA) im September besonders geprüft werden wird.  Das Gesetz enthält neue Bestimmungen für den Schutz insbesondere junger Benutzer, bezüglich Inhalten, Datennutzung und anderen Aspekten. TikTok wie es heute besteht, würde den neuen Regeln nicht standhalten.

  • Slay – eine freundliche App

    Die App Slay wurde Ende 2022 von den drei Berliner Entwicklern Jannis Ringwald, Stefan Quernhorst und Fabian Kamberi gelauncht und trendet auf deutschen Schulhöfen. Die Idee: Anonym per Umfrage Komplimente verteilen und damit positive soziale Interaktionen generieren. Fabian Kamberi: „Wir sehen Slay in Zukunft als Anlaufpunkt für Teenager, um soziale Interaktionen in verschiedenen Spielmodi wiederzuentdecken. Wir haben Tausende von Feedback-Nachrichten von Benutzern erhalten, die uns dafür danken, dass sie sich in Zeiten schnelllebiger, negativer Social-Media-Interaktionen wertgeschätzt fühlen.“
    Ob der Trend kurzlebig oder nachhaltig ist, wird sich zeigen.

  • Quiet Mode für die Instagram-Pause

    Eine neue Einstellung bei Instagram soll das „Pause Machen“ von dem Netzwerk erleichtern, ohne dass die Kontakte wegen ausbleibender Antworten oder Likes vor den Kopf gestoßen werden, was gerade bei jungen Nutzer:innen ein Thema ist: Der Quiet Mode informiert Freunde, dass man eine Weile abschaltet und reagiert auf PMs automatisch mit einer Art Abwesenheitsmeldung. Die App empfiehlt außerdem Minderjährigen, nachts in den Ruhemodus zu gehen.  

  • Sture Manager in den Knast?

    Um den Jugendschutz zu gewährleisten, galt bisher in Grossbritannien: Digitalplattformen, die sich zu wenig um Altersprüfungen, Elternkontrolle und psychisch gefährliche Inhalte kümmerte, mussten mit Strafzahlungen von bis zu zehn Prozent des weltweiten Unternehmensumsatzes rechnen. Da das anscheinend nicht gereicht hat, sieht nun ein Gesetzesentwurf strengere Strafen vor, die die Führungsetagen persönlich betreffen sollen: Wer sich den Jugendschutz in seinem Unternehmen nicht sicherstellt bzw. aktiv sabotiert, kann mit bis zu zwei Jahren Haft belangt werden.
    Der Branchenverband TechUK sieht den Entwurf kritisch, denn anstatt Kinder zu schützen, könne er die Digitalwirtschaft des Landes unattraktiv machen.

  • TikTok kennzeichnet staatsnahe Medien

    Um Nutzern eine bessere Einordnung der Posts zu ermöglichen, kennzeichnet TikTok nun staatsnahe Medien. Was 2022 mit Russland, Ukraine und Belarus begann, wird nun global ausgeweitet.

  • Twitters Umsatz bricht ein

    Laut einem Twitter-Insider ist der Umsatz im Vergleich zum Januar 2022 um 40% eingebrochen. Das liegt vor Allem daran, dass mehr als 500 Anzeigenkunden ihre Werbung pausieren, seit Elon Musk Twitter übernommen hat – und dass das Geschäft mit den blauen Häkchen nicht gezündet hat.

  • Drittanbieter bei Twitter gesperrt

    Drittanbieter-Twitter-Apps können seit vergangener Woche nicht mehr auf Twitter zugreifen. In der Silikon-Valley-Gerüchteküche heißt es, das sei Absicht, weil die Drittanbieter die Werbung ausblendet und Twitter so Umsatz verliert. Weder Elon Musk noch jemand anderes von Twitter hat dies bisher kommentiert.