Social Media Museum

Die Geschichte von Social Media

Social Media History Infografik

Social Media Timeline

  • Social Media History Infografik

    Schon vergessen, wie alles anfing? Hier eine kleine Erinnerung an die Anfänge von Social Media im Schnelldurchlauf:

    https://t3n.de/bildergalerie/social-media-facebook-instagram-twitter?news=1515203


  • Social Media wird immer weniger „Social“ und immer mehr „Media“

    War Social Media früher ein Mittel, um mit seinen Freunden in Kontakt zu bleiben, geht es mittlerweile immer mehr um algorithmusbestimmte Unterhaltung. Der Soziale Graph verliert an Bedeutung, Geschmack und Vorlieben gewinnen. Aus Influencer:innen werden zunehmend Creator:innen. Angefangen und angefeuert wurde dieser Trend von TikTok, dass eher wie ein Medienunternehmen als wie ein sozialer Kanal aussieht, der Bekannte verbindet. Der Erfolg von TikTok hat dazu geführt, dass andere Plattformen diesem Beispiel folgen: Auf Instagrams Reels, Snapchats mit Spotlight sind nur einige Beispiele. Die Empfehlungen in Endlosschleifen halten die User am Scrollen – völlig egal wer wen kennt. Das erklärt auch die steigende Bedeutung von authentischen Creator:innen für Unternehmen. So gibt es z.B: beim Vorreiter TikTok einen eigenen Creator Marketplace, um Marken bei der Suche nach potenziellen kreativen Partnern zu unterstützen, und einen Creator Fund, der den teilnehmenden Kreativen auf der Grundlage ihres Engagements echtes Geld zahlt. Diese beiden Ströme bieten einen direkten Anreiz für Kreative, zu lernen, was funktioniert, und die Leistung ihrer Inhalte zu maximieren.

  • Youtube testet mehr Interaktion

    YouTube hat zwei neue Tests für die Funktion „Community Posts“ gestartet. Community-Posts sind Feed-basierte Updates, die auf der Registerkarte „Community“ von Kanälen mit mehr als 500 Abonnenten angezeigt werden. Dabei handelt es um eine Art Update-Feed im Stil der sozialen Medien, der neben den regulären Video-Uploads die Interaktion mit der YouTube-Community fördern soll. Nun gibt es einige neue Optionen, um die Interaktion mit der Community zu erhöhen. YouTube fügt außerdem Quizze als weitere Option für Community-Postings hinzu und bietet damit mehr Möglichkeiten zur direkten Beteiligung und Interaktion mit Ihren Zuschauern.

    „Wer an dem Experiment teilnimmt, kann mit der YouTube-App Filter, Text und Sticker zu Bildern für Beiträge hinzufügen.
    Quizze stellen eine interaktive Möglichkeit für Ersteller dar, mit Zuschauern in Kontakt zu treten. Wir beginnen die Tests mit einer kleinen Anzahl von Creators und werden in Zukunft auf der Grundlage des Feedbacks eine Ausweitung planen“, so Youtube.

  • Trump darf wieder Twittern – viele andere auch

    Donald Trump bekommt nach einer Umfrage bei Twitter seinen Account zurück. Er hat allerdings noch nicht getwittert und hat es wohl auch nicht vor.
    Außerdem dürfen alle gesperrten Nutzer zurückkehren, die nicht gegen das Gesetz verstoßen und nicht „unerträglich viel Spam verbreiten“. An der Abstimmung zu Generalamnestie beteiligten sich allerdings weniger als 2% der Twitter-Nutzer:innen – wenig repräsentativ.
    Auch gibt es bisher den von Elon Musk angekündigten „Rat zum Umgang mit kontroversen Inhalten“ nicht – beziehungsweise besteht er bisher nur aus Elon Musk.
    Derweil funktioniert Twitter trotz massenhafter Entlassungen weiterhin, hat jedoch inzwischen wichtige Werbekunden eingebüßt, darunter VW und Audi.

  • Forscher:innen entwickeln Deepfake-KI zum Schutz vor Gesichtserkennungs-KI auf Social Media

    Fotos auf Social Media werden vielfach verwendet, um Gesichtserkennungs-KI zu trainieren. Diese dient in einigen Ländern auch dazu Aktivisten zu verfolgen. Um das zu verhindern entwickeln Fortscher:innen der Binghamton University eine Deepfake-KI, die Gesichter auf Fotos leicht verändert, sodass es dem Betrachter kaum auffällt, aber der Gesichtserkennungs.KI nicht nutzen. Ob ein Betrachter das echte Foto oder ein Deepfake zu sehen bekommt, hängt vom Netzwerk-Graphen ab: Sind der Ersteller des Fotos und die abgebildete Person vernetzt, so sieht sie beide im Original. Wenn nicht, sieht man nur das Deepfake. Ein Tag bedeutet automatische anzeige des Originals. Die Idee: Menschen interessieren sich sowieso nur für die Bilder von anderen Menschen, die sie kennen. Ob unbekannte leicht verändert sind, stört niemanden. Hier ein Beispiel:

  • Exodus bei Twitter nach Ultimatum von Musk

    Nachdem Elon Musk seine verbliebenen Angestellten vor die Wahl gestellt hatte, entweder „harcore extreme“ zu arbeiten (Laut Musk: „lange Arbeitszeiten bei hoher Intensität“ nur außergewöhnliche Leistung sei noch ausreichend, 80-Stunden Wochen…)  oder mit drei Monatsgehältern Abfindung zu gehen, haben sich hunderte fürs Gehen entschieden. Ganze Teams twitterten, dass sie geschlossen gehen wollen.

    Twitter

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    Team zählt den Countdown bis zum Verlassen von Twitter

    Musk reagierte darauf mit der Aussage, er mache sich keine Sorgen, da die besten Leute bleiben.
    Derweil behauptet Elon Musk, 120 Stunden pro Woche zu arbeiten. Er wolle aber kein CEO sein, nicht bei Twitter und nicht in seinen anderen Unternehmen und wolle jemand anderen suchen, der Twitter führt.

  • Wer archiviert den „digitalen Dorfplatz?“

    Bräche Twitter zusammen, hätte das Konsequenzen für die Archivierung der neuesten Zeitgeschichte:

    https://www.heise.de/hintergrund/Was-passiert-mit-unserer-digitalen-Geschichte-wenn-Twitter-zusammenbricht-7342033.html

  • TikTok entwickelt APIs für Forschungszwecke

    Nach der Ankündigung aus dem Frühjahr, hat TikTok spezielle APIs (Programmierschnittstellen) für Forschungszwecke als Betaversion fertig. Sie sollen für mehr Transparenz bezüglich der Funktionsweise von TikTok sorgen. Die Version wird gerade getestet. Ausge¨wahlte Mitglieder erhalten daher Zugang zu den öffentlich verfügbaren Daten. Mit dem Feedback soll die Forschungs-API so entwickelt werden, dass sie einerseits den Anforderungen von Wissenschaftler*innen gerecht wird und andererseits die Privatsphäre der User achtet.

  • TikTok im Blick des FBI

    Der US-Ausschuss für Auslandsinvestitionen (CFIUS) untersucht TikTok seit Jahren auf mögliche Verbindungen zur chinesischen Regierung. Mehrere involvierte, hochrangige Beamtehaben öffentlich ein Verbot der App aufgrund solcher Bedenken gefordert. Nun schließt sich auch das FBI diesen Forderungen an. Laut FBI-Direktor Chris Wray ist die App tatsächlich eine Bedrohung für die nationale Sicherheit. Die chinesische Regierung könnte TikTok nutzen, um die Datenerfassung von Millionen von Nutzern zu kontrollieren oder den Empfehlungsalgorithmus zu steuern oder die Software auf Millionen von Geräten zu kontrollieren.
    TikTok hat wiederholt versucht, den Nutzern zu versichern, dass die KPCh definitiv nicht auf ihre Daten zugreift, doch gleichzeitig wird in allen Nutzervereinbarungen von TikTok darauf hingewiesen, dass in China ansässige Mitarbeiter für bestimmte Funktionen auf Nutzerdaten zugreifen können.  Der Stand der Dinge ist weiterunklar, aber laut TikTok arbeitet das Unternehmen an einem großen Projekt, um alle Bedenken der USA bezüglich der Datensicherheit auszuräumen.

  • TikTok #BookClub

    Nachdem TikTok schon eine Partnerschaft mit der Frankfurter Buchmesse eingegangen ist und #BookTok auf 89 Milliarden Views kommt, gibt es nun auf TikTok den #BookClub, angeleitet von 5 Creator:innen als Hosts: Autorin Charlotte Schüler, Comedy-Creator Bernd Schötteler, die Creatorinnen Tabea Joanna und Vanessa Bezikofer sowie Autor Chris Krömer bilden für vier Monate den Club. Sie veröffentlichen jeweils einen Monat lang Inhalte zu einem bestimmten Buch und wollen so die Community zum Mitmachen animieren. Um Mitglied zu werden, müssen User nur einem der Hosts folgen und die Hashtags #BookTok und #BookClub nutzen. Erste Lektüre ist „Anytime“ – der dritte Band der Dunbridge Academy Reihe von Sarah Sprinz.

  • ARD-ZDF online Studie

    Laut der ARD-ZDF online Studie ist Facebook in Deutschland nicht so out, wie alle sagen: Es wird, genau wie Instagram von jedem Fünften täglich genutzt und hat sogar 8% bei der Nutzung zugelegt. TikTok, Snapchat und Twitter kommen weit dahinter, allerdings holt TikTok rasant auf. Hier ist auch die Nutztungsdauer oft höher als bei anderen Plattformen.

  • Musk sieht Twitter als Bank

    Elon Musk hat in einer Mitarbeiterversammlung von einer „transformativen Chance im Zahlungsverkehr” gesprochen. Mit einem Guthaben bei Twitter soll man in seiner Vorstellung in Echtzeit Geld in alle Welt versenden und Content Creator direkt auf Twitter für Inhalte hinter Paywalls bezahlen können. Damit es einfach wird, soll es keine Konten und Karten geben, sondern nur ein Guthaben, für das Twitter Zinsen zahlen würde. Bezahlt würde demnach mit einem Bezahldienst namens Twitter-Payments. Wo das nicht geht, soll die normale Debit-Karte mit dem Twitter-Guthaben verknüpft werden.

  • Drunter und drüber bei Twitter

    Nachdem Elon Musk vor inigen Tagen gedroht hatte, bloßzustellen, wer als Werbekunde abspringt, springen nun wirklich Firmen ab. Sie sorgen sich um den Ruf ihrer Marken, wenn sie weiterhin bei Twitter werben, weil sie in sozialen Medien nicht steuern können, neben welchen Inhalten ihre Werbung erscheint – das ist je nach Targeting verschieden.

    Twitter verliert laut Musk momentan 4 Mio. Euro täglich und könnte 2023 Liquiditätsprobleme bekommen. Dazu kommt das „Häkchen-Chaos“: Zusätzlich zu den blauen häkchen, die verifizierte Accounts anzeigen sollten, gab es für wenige Stunden auch einen grauen Haken für offizielle Accounts. Musk twitterte aber nach kurzer Zeit „I killed it“.  Er meinte damit wohl den Haken – ob es auch auf Twitter zutrifft, wird sich zeigen.

  • Per TikTok zum ESC

    TikTok ist in diesem Jahr offizieller Partner beim Eurovision Song Contest. Wer sich traut, kann via TikTok unter dem Hashtag #UnserLiedFürLiverpool einen Song von maximal 3 Minuten veröffentlichen und sich so für die Vorauswahl bewerben. Die ESC-Redaktion beim NDR überprüft die Einhaltung der ESC-Kriterien und trifft danach eine Vorauswahl. Eine weitere Expertenjury, der NDR und die Stimmen der TikTok Community entscheiden dann, welcher von den vorausgewählten Songs es in den offiziellen Vorentscheid schafft.

  • Politiker müssen Content liefern

    Die Mid-Terms in den USA haben es noch einmal verdeutlicht: Wer in der Politik mitmischen will, kommt um die sozialen Medien nicht herum. Dabei geht es vor allem um Authentizität. Facebook verliert an Bedeutung, während TikTok, Hulu und andere, wo das Targeting leichter und Werbung sichtbarer ist, an Anteilen gewinnen. Immer öfter halten dabei sehr junge Kampagnenmanager:innen das Heft in der Hand – sie wissen am besten, was die jungen Zielgruppen sehen wollen.

  • Massenentlassungen bei Meta

    Nach Twitter ist jetzt auch Meta dran: Der Einstellungs-Stopp wird verlängert und zusätzlich sollen 13% der Mitarbeitenden gehen. In absoluten Zahlen sind das 11,000 Personen. Das ist der größte Cut seit der Gründung von Facebook. Gründer und CEO Mark Zuckerberg gibt an, bezüglich des Wachstums seiner Firma zu optimistisch gewesen zu sein, nachdem sich durch die Corona-Pandemie „die Welt ins Internet“ verlagert habe. Auch bei Meta gibt es die Kündigung per Email.

  • Elon Musk kürzt massiv bei Twitter

    Er hatte es angekündigt, nun macht er es wahr: Nachdem Elon Musk nach Entlassung der gesamten Führungsetage quasi Alleinherrscher bei Twitter ist, sollen nun etwa die Hälfte der Mitarbeitenden gehen. Doch das ist noch nicht alles. Musk muss den Übernahmekredit abzahlen und Twitter aus den roten Zahlen führen. Das will er durch Einsparungen von bis zu 3 Millionen Dollar pro Tag erreichen. Neben den Löhnen sollen diese Summen auch durch Kürzungen an der Infrastruktur wie Cloud-Dienste und Rechnerkapazitäten zusammenkommen. Dies könnte allerdings zu zeitweisen Störungen im Betrieb führen, vor allem bei intensiver Nutzung vor wichtigen Weltereignissen.
    Da den Mitarbeitenden noch nicht bekannt ist, wer gehen muss und wer bleibt, und viele Deadlines gekürzt wurden, ist momentan die Stimmung im Betrieb schlecht und viele arbeiten buchstäblich Tag und Nacht, die Rede ist von bis zu 84 Stunden-Wochen. Erste Anzeigenkunden ziehen sich zurück und es gibt erste Klagen gegen die Kündigungen. Elon Musk wird viel zu tun haben, um den Sturm, den er selbst hervorgerufen hat, wieder zu beruhigen.

  • WhatsApp Communities

    WhatsApp launcht „Commuities“. Damit sollen Nutzer verwandte Gruppenchats unter einem einzigen Banner verbinden können. „Gemeinschaften wie Nachbarschaften, Eltern an einer Schule und Kollegen am Arbeitsplatz können jetzt mehrere Gruppen unter einem Dach (Thema) verbinden, um Gruppenunterhaltungen auf WhatsApp zu organisieren“, so WhatsApp.

  • Snapchat + Strava

    Snapchat hat in Zusammenarbeit mit der sozialen Fitness-App Strava eine neue AR-Lens-Integration eingeführt, mit der Nutzer interaktive, visuelle Updates ihrer Strava-Aktivitäten auf Snapchat stellen können. „Mit ein paar Fingertipps ermöglicht die Strava Activity Lens Snapchattern, einen Snap zu machen oder eine Story zu posten, die die Geschichte der letzten Trainingseinheiten erzählt“, so Snapchat

  • Wieder nackt auf Tumblr

    Tumblr erneuert seine Richtlinien und erlaubt wieder Nacktheit – dies war seit 2018 sehr zum Unmut der User nichtmehr gestattet gewesen. Ganz so freizuügig wie voher wird es allerdings nicht: Texte, Bilder und Videos, die Nacktheit, beleidigende Sprache, sexuelle oder nicht jugendfreie Themen enthalten sind zwar wieder zugelassen. Explizite Handlungen und Fokus auf Genitalien bleiben aber Tabu, es sei denn, es handelt sich um historisch bedeutende Kunstwerke.