Social Media Museum

Die Geschichte von Social Media

Social Media als Quelle von Bankbetrug

Social Media Timeline

  • Social Media als Quelle von Bankbetrug

    Interne Daten der Neobank Revolut zeigen,, dass ein Großteil der Betrugsfälle ihren Anfang auf Social-Media-Plattformen nehmen: Acht von zehn Betrugsfällen, die Revolut im zweiten Halbjahr des vergangenen Jahres im Europäischen Wirtschaftsraum gemeldet wurden, hatten demnach ihren Ursprung auf Social-Media-Plattformen.

    Laut Revolut machen diese Fälle europaweit etwa 40 Prozent aller online gestohlenen Beträge aus. Die häufigsten Betrugsarten waren demnach Kauf- und Anlagebetrug (Purchase- und Investment-Scams). Revolut foprdert daher strengere Regeln für soziale Netzwerke.

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  • X lässt Likes verschwinden

    X zeigt nicht mehr öffentlich in einer registerkarte an, was ein Profil „geliked“ hat, um möglichen negativen Konnotationen von Interessen entgegenzuwirken.

    „Öffentliche Likes schaffen Anreize für falsches Verhalten. Zum Beispiel fühlen sich viele Menschen davon abgehalten, Inhalte zu liken, die „heikel“ sein könnten, aus Angst vor Vergeltungsmaßnahmen von Trollen oder um ihr öffentliches Image zu schützen. Schon bald wird es möglich sein, einen Beitrag zu liken, ohne sich Gedanken darüber zu machen, wer ihn sehen könnte. Und je mehr Beiträge Sie mögen, desto besser wird Ihr „Für Sie“-Algorithmus“ so X.

    X zielt hier also auf eine doppelte Wirkung ab: vordergründig mehr Freiheit für die Nutzer und vor allem mehr Signale, um die eigenen Algorithmen zu verfeinern.

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  • TikTok startet neue Media-Buying-Zertifizierung

    TikTok hat zusätzlich zu seiner „TikTok University“-Initiative eine neue Zertifizierung angekündigt. Marketing-Profis können nun eine offizielle „Media Buying“-Qualifikation erwerben, mit der sie ihre Expertise auf der Plattform präsentieren können.

    „Die Zertifizierung ermöglicht es digitalen Vermarktern, ihre Expertise in der TikTok-Werbung hervorzuheben, die berufliche Entwicklung zu fördern und Türen zu neuen Möglichkeiten zu öffnen. Für Unternehmen und Agenturen erhöht der Aufbau eines Teams von TikTok-zertifizierten Fachleuten die Glaubwürdigkeit und zeigt, dass sie sich für hervorragende TikTok-Werbedienstleistungen einsetzen.“

    Die zertifizierten Kenntnisse, werden in einer Prüfung abgefragt. Es gibt zwar keinen begleitenden Kurs, aber ein 124-seitiges Studienhandbuch, das alle Aspekte von TikTok-Anzeigen abdeckt und das Verständnis für TikTok-Anzeigen auffrischt. TikTok empfiehlt allerdings, sich nur zu bewerben, wenn man bereits echtes Expertenwissen bei der bisherigen Arbeit gesammelt hat.

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  • Immer mehr B2B Kommunikation auf Social Media

    Dabei fungieren empowerte Mitarbeitende als Influencer – zentrale Kommunikation ist „out“. Firmen suchen stattdessen passende Business-Influencer innerhalb der eigenen Belegschaft, die auf unterschiedliche Weise und Tonalität für das Unternehmen auftreten können: vom Azubi bis zum CEO. Eine Langzeitstudie des „Arbeitskreises Social Media in der B2B Kommunikation“ hat ergeben, dass in etwa jedem dritten Unternehmen grundsätzlich jeder Mitarbeitende für das Unternehmen posten darf, sofern er oder sie dies will (36,1%). In weiteren 28,7% der befragten Unternehmen sollen dies nur ausgewählte Mitarbeitende tun, nur in 5,1% der befragten Firmen wünscht man gar nicht, dass sich Mitarbeitende beruflich in den sozialen Medien betätigen.

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  • Post Share Rates wichtiger Treiber für die Reichweite auf Instagram

    „Wichtiger als die Beobachtungszeit oder die Anzahl der Likes und Kommentare ist die Anzahl der gesendeten Beiträge. […] Meiner Erfahrung nach korreliert die Anzahl der Sendungen pro Reichweite eher mit der Gesamtreichweite als mit irgendetwas anderem, denn wir wollen den Leuten helfen, Inhalte zu entdecken, über die sie sich mit ihren Freunden verbinden wollen, und die Anzahl der Sendungen ist ein hervorragender Indikator für diese Art der Verbindung über Kreativität“ so Instagram-Chef Adam Mosseri.
    Die Wahrscheinlichkeit, dass Menschen Ihren Beitrag explizit teilen, scheint also derzeit der Hauptfokus des IG-Algorithmus zu sein, nicht die Beobachtungszeit oder andere Formen des Engagements.

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  • Reddit + Open AI

    Täglich nutzen rund 50 Millionen Nutzer:innen die Diskussionsforen von Reddit – eine relevante Masse. OpenAI daher einen Vertrag über den Zugriff auf Echtzeitinhalte über die Daten-API von Reddit unterzeichnet. Das bedeutet, dass Diskussionen von Reddit aus in ChatGPT und anderen OpenAI-Produkten angezeigt werden können.

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  • EU gegen Meta

    Die EU hat Rahmen des Digital Services Act (D.S.A.) eine Untersuchung gegen Meta eingeleitet. „Die Kommission hat heute ein förmliches Verfahren eingeleitet, um zu prüfen, ob Meta, der Anbieter von Facebook und Instagram, möglicherweise gegen das Gesetz über digitale Dienste (DSA) in Bereichen verstoßen hat, die mit dem Schutz von Minderjährigen zusammenhängen. Die Kommission hat die Befürchtung, dass die Systeme von Facebook und Instagram, einschließlich ihrer Algorithmen, Verhaltenssüchte bei Kindern fördern und so genannte „Kaninchenloch-Effekte“ erzeugen können. Darüber hinaus ist die Kommission auch besorgt über die von Meta eingeführten Methoden zur Alterskontrolle und -verifizierung“, so die EU-Kommission.

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  • Facebook verabschiedet sich von Nachrichten

    Um rückgehende Userzahlen zu bekämpfen, richtet sich Meta immer mehr auf Unterhaltung statt News aus und bindet die Nutzer mit Videos an seine Apps. Ein neuer Bericht von Chartbeat und Similarweb zeigt, dass der Facebook-Verkehr zu Verlagswebsites im letzten Jahr um 50 % zurückgegangen ist. Das hat für Meta auch den Vorteil, dass unangenehme Debatten, die im Allgemeinen mit politischen Inhalten verbunden sind, abnehmen.

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  • Globale Ticket-Partnerschaft zwischen Eventim und TikTok

    TikTok und CTS EVENTIM, Europas Nummer eins in Ticketing und Live Entertainment werden Partner. Das neue Ticketing-Feature bietet Künstler*innen einen Kanal, über den sie ihre Fans erreichen und ihre Live-Events weltweit vermarkten können. Wenn Fans Videos von Künstler*innen auf TikTok sehen, können sie dort Tourdaten abfragen und über die Schaltfläche „Tickets kaufen“ zu CTS EVENTIM gelangen, um dort Tickets zu kaufen.

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  • Social Listening

    Unternehmen können per „Social Listening“ erfahren, wie Menschen über ihre Marke denken. Darunter versteht man die Analyse von Nachrichten, Kommentaren und Beiträgen in den sozialen Medien, die mit einer Marke zusammenhängen. Social Listening geht dabei über das übliche Social Monitoring hinaus und fragt, warum in einer bestimmten Art und Weise über die Marke gesprochen wird: es analysierto die Menschen hinter den Beiträgen. Das ist zwar zeitintensiv, lohnt sich aber langfristig.

     

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  • Suchtgefahr durch Kurzvideos?

    Die ARD-ZDF-Onlinestudie 2023 zeigt: Während die generelle Nutzung von sozialen Medien von 2022 auf 2023 gesunken ist, ist die durchschnittliche Nutzungsdauer von Videoinhalten von 8 auf 14 Minuten pro Tag gestiegen.

    Ein mögliches Anzeichen für eine Sucht ist Kontrollverlust: Wer viel länger auf Tiktok  & Co verweilt als geplant oder geplante Pausen verstreichen lässt, könnte gefährdet sein, ebenso wer seine täglichen Aufgaben oder sogar Beziehungen über den Videos vernachlässigt.  „Eine Hypothese lautet, dass kurze Videos die Gehirne der Nutzenden alle paar Sekunden durch neuartige Reize stimulieren. Wenn das aktuelle Video nicht interessant oder nicht lustig ist, entsteht zudem die Erwartungshaltung, dass das nächste womöglich besser ist“, so Christian Montag, Psychologe an der Universität Ulm.

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  • Gen Z zunehmend Social-Media-skeptisch

    Laut dem Forschungsunternehmen GWI ist die Gen Z die einzige Generation, deren Zeit in sozialen Medien seit 2021 zurückgegangen ist: Sie sorgen sich um den Datenschutz und sind zunehmend misstrauisch gegenüber den daten- und aufmerksamkeitssammelnden Technologien basiert, mit denen sie aufgewachsen sind. Das erklärt einen kleinen Boom der „Boring Phones“: Mobiltelefone, die nicht „smart“ sind. Bisher bleiben sie allerdings trotzdem eine Nische.

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  • Positiver Nebeneffekt von Social Media?

    Eine aktuelle Studie der Norwegian University of Science and Technology hat daten aus einem Langzeit Projekt ausgewertet, dass Kinder im Alter von 10 Jahren 8 Jahre lang begleitet hat. Erstaunlicherweise zeigt es einen positiven Nebeneffekt von Social-Media-Nutzung: Es deutet einiges darauf hin, dass Menschen, die viel Zeit auf Social Media verbringen, auch im realen Leben aktiver sind und mehr Zeit mit Freunden verbringen. Allerdings ist die Korrelation schwach, weitere Forschung wird nötig sein.

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  • TikTok Lite Reward wird eingestellt

    Nachdem EU-Beamte eine Untersuchung der jüngsten Initiative von TikTok eingeleitet haben, bei der Nutzer in einigen Regionen auf der Grundlage ihrer Nutzung der App bezahlt werden, stellt TikTok das Programm nun wieder ein. „TikTok wird das Belohnungsprogramm seiner neuen App TikTok Lite freiwillig aussetzen, während es versucht, die Bedenken der EU auszuräumen, sagte das Unternehmen am Mittwoch auf der Social-Media-Plattform X“, so Reuters.

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  • TikTok Partner vom Team Deutschland

    Während die USA über ein TikTok-Verbot nachdenken, wird die App Partner der deutschen Olympischen und Paralympischen Teams. So sollen vor allem junge Menschen für die Spiele begeistert werden. Die Partnerschaft umfasst die Sommerspiele 2024 und die Winterspiele 2026.

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  • Pinterest und Reisen

    Mit über einer Milliarde Suchanfragen zum Thema Reisen und über 10 Milliarden gemerkten Reise-Pins pro Jahr ist das Thema Reisen eines der wichtigsten aus Pinterest.  8 von 10 wöchentlichen Pinterest-Nutzer*innen nutzen Pinterest für die Planung ihres Sommerurlaubs.

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  • Ultimatum für Tiktok in den USA

    Auch der US-Senat hat beschlossen, dass TikTok sich in den USA vom chinesischen Mutterkonzern Bytedance lösen muss. Das Unternehmen hat dafür ein Jahr Zeit, ansonsten soll die App in den USA verboten werden. US-Präsident Joe Biden hat angekündigt, das Gesetz unterschreiben zu wollen. Es ist aber unklar, ob es vor Gerichten Bestand haben kann.

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  • Läuft Threads X den Rang ab?

    Nach neuesten Erkenntnissen von Apptopia verzeichnet Threads einen stetigen Anstieg der täglich aktiven Nutzer und übertrifft nun X bei den täglich aktiven Nutzern auf dem US-Markt. Business Insider berichtet: „Bislang hat Threads im April durchschnittlich 28 Millionen täglich aktive Nutzer, also Personen, die die App mindestens einmal innerhalb eines 24-Stunden-Zeitraums geöffnet haben […] X hat durchschnittlich 22 Millionen DAUs, 21 % weniger ist als Threads.“ Diese Daten gelten nur für den US-Markt.

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  • TikTok Lite vergibt Punkte an User, die viele Videos anschauen. Die Punkte in Form von Münzen lassen sich in kleine Einkaufsgutscheine eintauschen, die man bei online-Händlern ausgeben kann. Die EU befürchtet deshalb ein noch größeres Suchtpotenzial als bei der regulären Tiktok-App. Die EU-Kommission hat daher bei Bytedance angefragt, welche Risiken sich aus der jetzt veröffentlichten App Tiktok Lite ergeben. Die Kommission betont, dass Bytedance gemäß dem Digitale Dienste Gesetz (DSA, Digital Services Act) schon vor dem Launch der App eine Risikoeinschätzung hätte abgeben müssen.

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  • Tiktok Notes gegen Instagram

    Tiktok startet die Testphase seiner neuen Notes-App. Damit können die Nutzer:innen jetzt auch auf Tiktok Fotos posten und mit einem Text versehen. „Tiktok Notes ist im Grunde Instagram für das Tiktok-Konto“, so das Blognetzwerk Engagdet.

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