Social Media Museum

Die Geschichte von Social Media

Autor: Social Media Museum

KI bei LinkedIn schreibt Bewerbungen

Eine neue KI-Funktion bei LinkedIn soll bei der Jobsuche helfen: Sie kann aus einem Lebenslauf ein Anschreiben passend zu einer Stellenausschreibung generieren und passt den Lebenslauf so an, dass die für die jeweilige Stelle relevanten Erfahrungen hervorgehoben werden. Bewerbende können beides anschließend per Hand bearbeiten.

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Social Media als Suchmaschine

Junge Menschen nutzen zunehmend soziale Apps, insbesondere TikTok und Instagram, um dinge zu suchen. Nutzer der Generation Z nutzen die sozialen Apps vor allem für Mode-, Schönheits-, Essens- und Handwerkstrends, sowie für DIY-Projekte.
Für größere Anschaffungen, aber auch für Freizeitaktivitäten und professionelle Dienstleistungen wenden sie sich nach wie vor an Google.

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Regimekritische Russen nutzen Youtube – der Staat lässt löschen

Seit Facebook, Twitter und Tiktok aus Russland verbannt wurden, ist Youtube dort eines der beliebtesten Plattformen. Regimekritiker können sich mehr oder weniger frei äußern, weil Youtube nicht vom Staat kontrolliert wird.  Allerdings hat russland tausende von anfragen zur Entfernung kritischer Inhalte eingereicht. Goggle hat 80% dieser Anfragen zugestimmt.

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Werbung im Instagram-Scrollverlauf

Instagram testet eine Werbeform, die man nicht überspringen kann: „unskippable ads“. Die „Werbepause“  verschwindet erst, wenn die Werbezeit abgelaufen ist. Bei den Usern kommt das schlecht an, viele beschweren sich, einige wollen IG deswegen verlassen. Noch ist nicht klar, ob es bei dem Test bleibt, oder ob Meta diese Form der Werbung durchsetzen wird.

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Donald Trump auf TikTok

Als US-Präsident wollte  Donald Trump TikTok verbieten wollen, jetzt hat er einen Account eröffnet und bereits über 2 Millionen Follower.  
Allerdings hat auch Joe Biden, der im April ein Gesetz unterschrieben hatte, das Bytedance zum Verkauf von TikTok zwingen soll, ebenfalls einen Account. Im wahlkampf ist jedes Mittel recht.

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Meta Adversarial Threat Report

Meta hat seinen neuesten „Adversarial Threat Report“ veröffentlicht, der einen Überblick über die verschiedenen koordinierten Manipulationsversuche gibt, die im ersten Quartal 2023 in den Apps von Meta entdeckt und entfernt wurden: „Wir haben 37 Facebook-Konten, 13 Seiten, fünf Gruppen und neun Konten auf Instagram entfernt, weil sie gegen unsere Richtlinie gegen koordiniertes inauthentisches Verhalten verstoßen haben. Dieses Netzwerk hatte seinen Ursprung in China und zielte auf die globale Sikh-Gemeinschaft ab, darunter in Australien, Kanada, Indien, Neuseeland, Pakistan, Großbritannien und Nigeria.“

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Spielen in Youtube

In der YouTube-App kann man in ausgewählten Ländern ab sofort nicht nur Videos schauen, sondern auch Spiele spielen. YouTube hofft, Nutzer so länger zu binden: „Playables sind eine lustige, interaktive Art, YouTube zu erleben, mit leichten, unterhaltsamen Spielen wie Angry Birds Showdown, Words of Wonders, Cut the Rope, Tomb of the Mask und Trivia Crack und vielen anderen“, so Youtube.
Viele der beliebtesten Schöpfer in der App haben Verbindungen zur Gaming-Community und Gaming-Inhalte generierten im Jahr 2022 über 4 Milliarden Stunden Sehzeit in der App. Ob Youtube damit Erfolg hat, bleibt abzuwarten, bei Netflix und Meta waren ähnliche Ansätze jeweils ein Flopp.

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TikTok Studio

TikTok hat ein neues Dashboard eingeführt, mit dem Creatoren alle Aspekte ihrer TikTok-Präsenz verwalten können. TikTok erklärt: „TikTok Studio bietet kostenlose, benutzerfreundliche Erstellungstools und zentralisierte Betriebsfunktionen, die den Arbeitsablauf für Inhalte effizient gestalten. Wenn sie sich mit ihrem TikTok-Konto anmelden, können Kreative direkt von TikTok Studio aus Videos hochladen, filmen, bearbeiten und auf TikTok posten und Tools wie Auto-Caption, Foto-Editor und Autocut nutzen, um ihren Inhalten den letzten Schliff zu geben.“

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Social Media als Quelle von Bankbetrug

Interne Daten der Neobank Revolut zeigen,, dass ein Großteil der Betrugsfälle ihren Anfang auf Social-Media-Plattformen nehmen: Acht von zehn Betrugsfällen, die Revolut im zweiten Halbjahr des vergangenen Jahres im Europäischen Wirtschaftsraum gemeldet wurden, hatten demnach ihren Ursprung auf Social-Media-Plattformen.

Laut Revolut machen diese Fälle europaweit etwa 40 Prozent aller online gestohlenen Beträge aus. Die häufigsten Betrugsarten waren demnach Kauf- und Anlagebetrug (Purchase- und Investment-Scams). Revolut foprdert daher strengere Regeln für soziale Netzwerke.

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X lässt Likes verschwinden

X zeigt nicht mehr öffentlich in einer registerkarte an, was ein Profil „geliked“ hat, um möglichen negativen Konnotationen von Interessen entgegenzuwirken.

„Öffentliche Likes schaffen Anreize für falsches Verhalten. Zum Beispiel fühlen sich viele Menschen davon abgehalten, Inhalte zu liken, die „heikel“ sein könnten, aus Angst vor Vergeltungsmaßnahmen von Trollen oder um ihr öffentliches Image zu schützen. Schon bald wird es möglich sein, einen Beitrag zu liken, ohne sich Gedanken darüber zu machen, wer ihn sehen könnte. Und je mehr Beiträge Sie mögen, desto besser wird Ihr „Für Sie“-Algorithmus“ so X.

X zielt hier also auf eine doppelte Wirkung ab: vordergründig mehr Freiheit für die Nutzer und vor allem mehr Signale, um die eigenen Algorithmen zu verfeinern.

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TikTok startet neue Media-Buying-Zertifizierung

TikTok hat zusätzlich zu seiner „TikTok University“-Initiative eine neue Zertifizierung angekündigt. Marketing-Profis können nun eine offizielle „Media Buying“-Qualifikation erwerben, mit der sie ihre Expertise auf der Plattform präsentieren können.

„Die Zertifizierung ermöglicht es digitalen Vermarktern, ihre Expertise in der TikTok-Werbung hervorzuheben, die berufliche Entwicklung zu fördern und Türen zu neuen Möglichkeiten zu öffnen. Für Unternehmen und Agenturen erhöht der Aufbau eines Teams von TikTok-zertifizierten Fachleuten die Glaubwürdigkeit und zeigt, dass sie sich für hervorragende TikTok-Werbedienstleistungen einsetzen.“

Die zertifizierten Kenntnisse, werden in einer Prüfung abgefragt. Es gibt zwar keinen begleitenden Kurs, aber ein 124-seitiges Studienhandbuch, das alle Aspekte von TikTok-Anzeigen abdeckt und das Verständnis für TikTok-Anzeigen auffrischt. TikTok empfiehlt allerdings, sich nur zu bewerben, wenn man bereits echtes Expertenwissen bei der bisherigen Arbeit gesammelt hat.

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Immer mehr B2B Kommunikation auf Social Media

Dabei fungieren empowerte Mitarbeitende als Influencer – zentrale Kommunikation ist „out“. Firmen suchen stattdessen passende Business-Influencer innerhalb der eigenen Belegschaft, die auf unterschiedliche Weise und Tonalität für das Unternehmen auftreten können: vom Azubi bis zum CEO. Eine Langzeitstudie des „Arbeitskreises Social Media in der B2B Kommunikation“ hat ergeben, dass in etwa jedem dritten Unternehmen grundsätzlich jeder Mitarbeitende für das Unternehmen posten darf, sofern er oder sie dies will (36,1%). In weiteren 28,7% der befragten Unternehmen sollen dies nur ausgewählte Mitarbeitende tun, nur in 5,1% der befragten Firmen wünscht man gar nicht, dass sich Mitarbeitende beruflich in den sozialen Medien betätigen.

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Post Share Rates wichtiger Treiber für die Reichweite auf Instagram

„Wichtiger als die Beobachtungszeit oder die Anzahl der Likes und Kommentare ist die Anzahl der gesendeten Beiträge. […] Meiner Erfahrung nach korreliert die Anzahl der Sendungen pro Reichweite eher mit der Gesamtreichweite als mit irgendetwas anderem, denn wir wollen den Leuten helfen, Inhalte zu entdecken, über die sie sich mit ihren Freunden verbinden wollen, und die Anzahl der Sendungen ist ein hervorragender Indikator für diese Art der Verbindung über Kreativität“ so Instagram-Chef Adam Mosseri.
Die Wahrscheinlichkeit, dass Menschen Ihren Beitrag explizit teilen, scheint also derzeit der Hauptfokus des IG-Algorithmus zu sein, nicht die Beobachtungszeit oder andere Formen des Engagements.

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Reddit + Open AI

Täglich nutzen rund 50 Millionen Nutzer:innen die Diskussionsforen von Reddit – eine relevante Masse. OpenAI daher einen Vertrag über den Zugriff auf Echtzeitinhalte über die Daten-API von Reddit unterzeichnet. Das bedeutet, dass Diskussionen von Reddit aus in ChatGPT und anderen OpenAI-Produkten angezeigt werden können.

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EU gegen Meta

Die EU hat Rahmen des Digital Services Act (D.S.A.) eine Untersuchung gegen Meta eingeleitet. „Die Kommission hat heute ein förmliches Verfahren eingeleitet, um zu prüfen, ob Meta, der Anbieter von Facebook und Instagram, möglicherweise gegen das Gesetz über digitale Dienste (DSA) in Bereichen verstoßen hat, die mit dem Schutz von Minderjährigen zusammenhängen. Die Kommission hat die Befürchtung, dass die Systeme von Facebook und Instagram, einschließlich ihrer Algorithmen, Verhaltenssüchte bei Kindern fördern und so genannte „Kaninchenloch-Effekte“ erzeugen können. Darüber hinaus ist die Kommission auch besorgt über die von Meta eingeführten Methoden zur Alterskontrolle und -verifizierung“, so die EU-Kommission.

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Facebook verabschiedet sich von Nachrichten

Um rückgehende Userzahlen zu bekämpfen, richtet sich Meta immer mehr auf Unterhaltung statt News aus und bindet die Nutzer mit Videos an seine Apps. Ein neuer Bericht von Chartbeat und Similarweb zeigt, dass der Facebook-Verkehr zu Verlagswebsites im letzten Jahr um 50 % zurückgegangen ist. Das hat für Meta auch den Vorteil, dass unangenehme Debatten, die im Allgemeinen mit politischen Inhalten verbunden sind, abnehmen.

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Globale Ticket-Partnerschaft zwischen Eventim und TikTok

TikTok und CTS EVENTIM, Europas Nummer eins in Ticketing und Live Entertainment werden Partner. Das neue Ticketing-Feature bietet Künstler*innen einen Kanal, über den sie ihre Fans erreichen und ihre Live-Events weltweit vermarkten können. Wenn Fans Videos von Künstler*innen auf TikTok sehen, können sie dort Tourdaten abfragen und über die Schaltfläche „Tickets kaufen“ zu CTS EVENTIM gelangen, um dort Tickets zu kaufen.

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Social Listening

Unternehmen können per „Social Listening“ erfahren, wie Menschen über ihre Marke denken. Darunter versteht man die Analyse von Nachrichten, Kommentaren und Beiträgen in den sozialen Medien, die mit einer Marke zusammenhängen. Social Listening geht dabei über das übliche Social Monitoring hinaus und fragt, warum in einer bestimmten Art und Weise über die Marke gesprochen wird: es analysierto die Menschen hinter den Beiträgen. Das ist zwar zeitintensiv, lohnt sich aber langfristig.

 

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Suchtgefahr durch Kurzvideos?

Die ARD-ZDF-Onlinestudie 2023 zeigt: Während die generelle Nutzung von sozialen Medien von 2022 auf 2023 gesunken ist, ist die durchschnittliche Nutzungsdauer von Videoinhalten von 8 auf 14 Minuten pro Tag gestiegen.

Ein mögliches Anzeichen für eine Sucht ist Kontrollverlust: Wer viel länger auf Tiktok  & Co verweilt als geplant oder geplante Pausen verstreichen lässt, könnte gefährdet sein, ebenso wer seine täglichen Aufgaben oder sogar Beziehungen über den Videos vernachlässigt.  „Eine Hypothese lautet, dass kurze Videos die Gehirne der Nutzenden alle paar Sekunden durch neuartige Reize stimulieren. Wenn das aktuelle Video nicht interessant oder nicht lustig ist, entsteht zudem die Erwartungshaltung, dass das nächste womöglich besser ist“, so Christian Montag, Psychologe an der Universität Ulm.

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Gen Z zunehmend Social-Media-skeptisch

Laut dem Forschungsunternehmen GWI ist die Gen Z die einzige Generation, deren Zeit in sozialen Medien seit 2021 zurückgegangen ist: Sie sorgen sich um den Datenschutz und sind zunehmend misstrauisch gegenüber den daten- und aufmerksamkeitssammelnden Technologien basiert, mit denen sie aufgewachsen sind. Das erklärt einen kleinen Boom der „Boring Phones“: Mobiltelefone, die nicht „smart“ sind. Bisher bleiben sie allerdings trotzdem eine Nische.

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