September 15, 2022

Club of Rome-Bericht zu Fake-News

Dem Club of Rome zufolge ist die „kollektive Unfähigkeit, zwischen Fakten und Fiktion zu unterscheiden“, die „bedeutendste Herausforderung unserer Tage“.
Menschen glauben demnach Fake News, weil sie sie glauben wollen. Fake News präsentieren einfache Lösungen für komplexe Probleme, einen Schuldigen für eine schlimme Situation oder die Gewissheit, dass man mit seiner Meinung nicht allein ist.

Die Macht der seriösen Medien bröckelt damit, dank Social Media konnte eine ganze Industrie der Falsch- und Desinformationen entstehen. Das geht mit Polarisierung und Vertrauensverlust einher. Ob eine News heute geteilt wird, hängt demnach auch davon ab, ob die Menschen lesen WOLLEN, was drinsteht.
Viele Menschen können nach einiger Zeit nicht mehr Fake von Information unterscheiden und nehmen daher Fake News für bare Münze. Sie glauben dann auch, dass alle so denken. Die beste Methode da ist den Fachleuten zufolge, dass das private Umfeld widerspricht und nicht zu einer “schweigenden Mehrheit” wird, die den von Desinformation betroffenen Menschen das Gefühl gibt, ihre Meinung sei mehrheitsfähig.