Juni 15, 2014

Parlio

Der ägyptische Google-Mitarbeiter Wael Ghonim wurde während des Arabischen Frühlings zum Gesicht der Revolution. Er betonte immer die positive Funktion sozialer Medien für demokratische Bewegungen und steht auf dem Standpunkt, dass man einem Volk Zugang zum Internet geben müsse, wenn man es von einer Diktatur befreien will.

Wael Ghonim, Quelle: Wikipedia

Nun startet Ghonim Parlio, ein soziales Netzwerk, in dem globale Bürgerinnen und Bürger Perspektiven verschiedenen Themen teilen und diskutieren können. Investoren sind unter Anderem Wesley Chan und Georges Harik von Google, Marissa Mayer von Yahoo und Gordon Crovitz, der frühere Herausgeber des Wall Street Journal.
Und es gibt noch mehr prominente Unterstützung: Harvard-Professor Steven Pinker stellt sich als Erster für eines der offenen Foren zur Verfügung, in denen Mitglieder einer Koryphäe Fragen stellen können.

Ziel ist ein „zivilisierter Dialog“, ohne Hass und Hetze, mit einer stimmigen „Signal to Noise Ratio“. D.h. dass das Verhältnis von vernünftigen Stimmen, die Wichtiges zu sagen haben im Verhältnis zum allgemeinen „Rauschen“ wieder deutlich mehr in Richtung sinnvolle Inhalte verschoben werden soll, da die fundierten Stimmen zurzeit im Netz kaum ein Forum finden.