Social Media Museum

Die Geschichte von Social Media

Monat: Mai 2022

Neues Werbetool auf TikTok bringt Marken und Creator*innen zusammen

Foto: TikTok

Mit „Branded Mission“ führt TikTok eoin Tool ein, mit dem Marken die Kreativität der TikToker nutzen und gemeinsam mit ihnen authentische Markeninhalte erstellen können, die bei den User*innen gut ankommen. Werbetreibende können mit Branded Mission authentische Inhalte von TikTok Creator*innen sammeln und dann die beliebtesten Inhalte in Anzeigen umwandeln. Bei dieser Form der Zusammenarbeit sollen TikToker die Anzeigen, die Teil einer Markenkampagne sind, kreativ mitgestalten und Marken aufstrebende Creator*innen entdecken.

TikTok Partnerschaft mit Rock am Ring und Deichbrand Festival

Die großen Festivals sind nach 2 Jahren Coronapause zurück und dieses Jahr ist TikTok ist als Partner von CTS/Eventim bei zwei der größten mit an Bord: Rock am Ring und Deichbrand. Die Partnerschaft beinhaltet Backstage-Berichte, Hashtag-Kampagnen und offizielle Playlists der beiden Festivals, sowie sechs Stunden Livel-Programm direkt von den Festivalbühnen.

Elon Musk stoppt Twitter-Kauf

Elon Musk legt seinen Twitter-Kauf vorläufig auf Eis. Als Begründung gibt er an, er wolle erst bestätigt wissen, ob Fake-Accounts tatsächlich weniger als fünf Prozent ausmachten.

Nach dieser Ankündigung fiel die Twitter-Aktie um etwa 25%. Bereits zuvor waren die Twitter-Aktien mit 45,08 deutlich weniger wert als die den Anlegern versprochenen 54,20 Dollar. Dies liegt an der allgemeinen Skepsis, ob Musk am Ende Twitter wirklich kauft oder einen Rückzieher macht.

Snapchat bleibt Trendsetter

Snapchat ist bekannt dafür, AR-Effekte zu produzieren, die dann viral gehen – so auch der neueste Lens-Effekt: „Crying“ lässt die User aussehen, als würden sie weinen, egal welches Gesicht sie machen. Videos mit diesem Effekt finden sich inzwischen zu tausenden auch auf TikTok, Instagram, Twitter und anderen Plattformen. Seit dem Start in der letzten Woche haben über 180 Millionen Snapchatter die Crying Lens genutzt – insgesamt 1,3 Milliarden Mal.
Mit derartigen Ideen schafft es Snapchat immer wieder, trotz steigender, zum Teil deutlich größerer Konkurrenz relevant zu bleiben.

Twitter vereinfacht Datenschutzrichtlinie

Twitter hat heute eine aktualisierte Datenschutzrichtlinie und eine neu gestaltete Datenschutzseite veröffentlicht. Die Texte sind deutlich einfacher geschrieben, als bei derartigen Erklärungen üblich. Twitter dazu:
„Man sollte kein Jurastudium benötigen, um Datenschutzrichtlinien zu verstehen. Deshalb haben wir unsere überarbeitet – mit Schwerpunkt auf einer klaren Sprache und weg von juristischem Fachjargon.“
Ausserdem gibt es jetzt ein interaktives Spiel, das den Nutzern helfen soll, ihre Datenschutz- und Datenoptionen in der App besser zu verstehen.

Facebook schaltet Funktionen ab

Facebook wird die Funktionen „Freunde in der Nähe“, „Standortverlauf“, „Unwetterwarnungen“ und „Hintergrundortung“ zu Ende Mai abschalten. Die Nutzer:innen wurden darüber überraschend per Email informiert. Die Gründe erwähnt Facebook in der Mail nicht. Wer seinen Standortverlauf behalten möchte, kann ihn noch bis August bearbeiten und herunterladen, danach werden alle diesbezüglichen Daten gelöscht. Für Werbezwecke wird Facebook aber weiterhin Standortdaten sammeln.

Finfluencer

„Finfluencer“, Influencer, die Finanztipps geben, werden immer mehr. Darunter sind seriöse Experten, die ihre Follower per Instagram oder in anderen Netzwerken informieren, unterhaltsam in die Finanzwelt einführen und Tipps geben.
Bei Finluencern, die mit schicken Autos, Champagner und teurem Schmuck protzen, oder maximale Renditen bei minimalem Risiko versprechen, oder zu Investitionen bei sich selbst oder bei Dritten auffordern sollten die User allerdings sehr vorsichtig sein.
Finfluencer dürfen keine offizielle Anlageberatung betreiben und das Geld ihrer Follower nicht investieren – wer seriös ist, gibt Tipps und lässt sich auch mal selbst in die Karten schauen.

Pinterest erweitert „Compassionate Search“

Pinterest startet die Suchfunktion „Compassionate Search“ in elf weiteren Ländern. Seit 2019 war sie in den USA, im Vereinigten Königreich, Irland, Kanada, Australien, Singapur, Indien, den Philippinen, Hongkong, Neuseeland, Brasilien und Deutschland aktiviert und wird nun auch in Frankreich, Italien, Spanien, Österreich, die Schweiz, Japan, Schweden, Mexiko, Argentinien, Kolumbien und Chile funktionieren.

Mit der Funktion sollen Nutzer*innen, Hilfestellung finden, wenn sie sich gestresst, besorgt oder traurig fühlen oder in einer schwierigen emotionalen Lage sind. Durch die Funktion werden bei bestimmten Signalwörtern mit Übungen angezeigt, die beim Bewältigen der Situation helfen sollen. Damit kennt Pinterest nach und nach nicht nur den Geschmack seiner Nutzer*innen, sondern auch ihr Seelenleben.